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Veranstaltungen

 

 

Durch vielfältige Formen der Literaturvermittlung wie wechselnde thematische Ausstellungen, Ausstellungsführungen, Lesungen, Vorträge und Seminare präsentiert die Monacensia ihre Bestände der Öffentlichkeit.

 

 

 

 

Ausstellung

»Trügerische Idylle«

Schriftsteller und Künstler am Tegernsee 1900 bis 1945


Eine Ausstellung der Monacensia München
im Olaf Gulbransson Museum, Tegernsee
28. Mai bis 17. September 2017
 

 

Die interdisziplinäre Ausstellung beleuchtet das kulturelle Leben im Tegernseer Tal in den Jahren von 1900 bis 1945. Sie erzählt von den vielfältigen literarischen und künstlerischen Freundschaften und Netzwerken und davon, wie sich das anfängliche Idyll mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten als Täuschung erwies und das Miteinander von Künstlern jüdischer und nicht-jüdischer Herkunft ein jähes Ende fand. Was machte das Leben am Tegernsee zur Idylle? Was änderte sich schlagartig, als die Nationalsozialisten das Tegernseer Tal für ihre Ideologie missbrauchten? Für wen wurde der Aufenthalt dort zur lebensbedrohlichen Gefahr? Wer arrangierte sich mit den neuen Machthabern und knüpfte mit ihnen Kontakte?

Gezeigt werden Grafiken, Aquarelle und Zeichnungen von August Macke, Thomas Theodor Heine, Sepp Mohr und Olaf Gulbransson aus den Beständen der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München, der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, der Privatsammlung Courtesy Beck & Eggeling International Fine Art sowie weiteren privaten Leihgebern. Literarische und zeitgeschichtliche Dokumente, Briefe und Fotografien aus den Beständen der Monacensia im Hildebrandhaus und weiterer Archive zeugen vom kulturellen Umbruch im Tegernsee Tal von 1900 bis 1945.

 

 

Ort:

Olaf Gulbransson Museum, Tegernsee
Im Kurgarten 5, 83684 Tegernsee
www.olaf-gulbransson-museum.de

 

Öffnungszeiten:
Di bis So 10.00 bis 17.00 Uhr
Eintritt für die Mitglieder der Freunde der Monacensia frei

 

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie  hier

 

Das gleichnamige Begleitbuch zur Ausstellung ist im Allitera Verlag erschienen.

 

 

ISBN: 978-3-86906-929-6
Allitera
208 S., Paperback
€ 19.90

 


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Ludwig Thoma mit Freunden in Abwinkel.
© Münchner Stadtbibliothek/ Monacensia

Samstag, 22. Juli 2017, 19.00 Uhr

»WIR SIND WIEDER DA!«
Das Sommerfest der Monacensia im Hildebrandhaus


Die Monacensia im Hildebrandhaus erstrahlt nach einer mehrjährigen Generalsanierung in neuem Glanz. Mit einem freudigen »Wir sind wieder da!« empfangen wir Sie erstmals wieder zum traditionellen Sommerfest im Garten des Hildebrandhauses.

Begrüßung
Anton Biebl, Stadtdirektor im Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Dr. Arne Ackermann, Direktor der Münchner Stadtbibliothek
Dr. Elisabeth Tworek, Leiterin der Monacensia

Junge Volksmusik & gute Laune
Die jungen Musiker von »Oansno« sorgen mit Blasmusik, Akkordeon und Bierwagerl für ausgelassene Feierlaune.
Ihre Musik und Texte sind von bayerischer Lebensfreude und der kulturellen Vielfalt Münchens geprägt.

Feine Speisen & erfrischende Getränke
Das frisch eröffnete Café MON serviert sommerliche, mediterrane und bayerische Spezialitäten und erfrischende Getränke zu moderaten Preisen.

Der Eintritt ist frei / ohne Anmeldung
Das Sommerfest findet bei jedem Wetter statt.
Veranstalter: Monacensia im Hildebrandhaus

 

 

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Quelle: Oansno

Sonntag, 23. Juli 2017, 11.00 Uhr

„Ein gemütlicher Spektakel war überall«

 

Zum 123. Geburtstag von Oskar Maria Graf
Lesung mit Musik und bayrischer Brotzeit
Lesung: Maria Hafner, Musik: Mrs. Zwirbel
 

»Du siehst, ich bin unmöglich für jede Art Betrieb, höchstens für feuchtfröhliche Tischrunden, die ich denn auch noch immer wacker besuche«, schreibt Oskar Maria Graf am 29. April 1950 an R. A. Dietrich.

Zum 123. Geburtstag von Oskar Maria Graf laden wir Sie herzlich zu einer literarisch-zünftigen Matinée in die Monacensia im Hildebrandhaus ein.
Neben einem illustrem Lesungs- und Musikprogramm erwarten Sie bayerische Schmankerl und Getränke aus dem Café MON, dem neu eröffneten Literaturcafé im Hildebrandhaus.

Es liest die Schauspielerin und Musikerin Maria Hafner.
Musik: Mrs. Zwirbl (Evi Keglmaier, Maria Hafner & Anna Veit)

 

Ort:

Monacensia im Hildebrandhaus / Forum Atelier

 

Eintritt: 5,- Euro / Karten am 10.30 Uhr an der Tageskasse ( Eingang Siebertstr. 2)

 

 

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© Münchner Stadtbibliothek/ Monacensia

Montag, 7. August 2017, 19 Uhr


»Zeit für die Zeit«
Lesung mit Rüdiger Safranski


Mit seinem Projekt »It's about time« hat der Künstler Christoph Brech in dem vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München ausgeschriebenen Kunstwettbewerb "München - »Rechts der Isar« überzeugt. Vom 14. Juli bis 15. Oktober 2017 wird seine aus zwölf goldenen Ziffern bestehende Installation vor der Heilig-Kreuz-Kirche am Giesinger Berg zu sehen sein.
 

Begleitend zu Christoph Brechs Kunstintervention im öffentlichen Raum liest Rüdiger Safranski unter dem Titel "Zeit für die Zeit" ausgewählte Texte in der Monacensia im Hildebrandhaus.

Eintritt frei


Veranstalter: Kulturreferat der LH München in Kooperation mit der Monacensia im Hildebrandhaus

 

 

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Christoph Brech © Barbara Klemm

Dauerausstellung in der Monacensia

»Mon Oncle«

Klaus und Heinrich Mann
 

Noch bis 13. Januar 2018
 

Die Ausstellung präsentiert ein besonderes Kapitel aus der Geschichte einer ganz besonderen deutschen Familie: die Beziehung zwischen Heinrich Mann und seinem ältesten Neffen Klaus.
Gezeigt werden die Lebensgeschichten zweier Schriftsteller: Heinrich Mann (1871–1950), Autor der Romane Professor Unrat und Der Untertan, der in den Jahren der Weimarer Republik zu einem der angesehensten Künstler in Deutschland wurde; und Klaus Mann (1906–1949), der seinen Weg als literarisches Enfant terrible in den Zwanzigerjahren begann. Im Frühjahr 1933, nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten, mussten beide ins Exil gehen. In den folgenden Jahren wurde die geistige Verbindung zwischen ihnen immer enger, der Onkel wurde für den Neffen zunehmend zur Vaterfigur. Klaus Manns Roman Mephisto ist ohne Heinrich Manns Der Untertan nicht zu denken.
Beide gehörten zu den wichtigsten Repräsentanten der Hitler-Gegner, zunächst im europäischen Exil, später in den USA. Eine dauerhafte Rückkehr nach Europa in den Jahren nach 1945 gelang jedoch weder Klaus noch Heinrich Mann. Das Exil war lebenslänglich. »You can’t go home again« lautete Klaus Manns bitteres Resümee nach einer Reise durch Deutschland. 1949 nahm er sich in Cannes das Leben. Sein alter Onkel starb 1950 vereinsamt in Los Angeles.

 

Dokumentiert werden die Lebenswege von Klaus und Heinrich Mann, die innerhalb der Familie stets für das Unbürgerliche, das Bohemeleben standen. Sie thematisiert auch die spannungsreiche, komplizierte Beziehung beider zu Thomas Mann, dem Bruder beziehungsweise dem Vater. Und sie spiegelt mit der Familiengeschichte der Manns zugleich ein zentrales Kapitel deutscher Kultur- und Zeitgeschichte.

 

Die Ausstellung wird begleitet von einem vielfältigen Rahmenprogramm mit Lesungen und Gesprächen, einem Lichtbildvortrag auf den Spuren der Manns und einem Abend zu Klaus Manns Kinoleidenschaft.

 

 

Eintritt frei

 

Ort: Monacensia im Hildebrandhaus

 

Öffnungszeiten

Montag  bis Mittwoch, Freitag 9.30 bis 17.30 Uhr
Donnerstag 12 bis 19 Uhr
Samstag, Sonntag, jeweils 11 bis 18 Uhr
 

 

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Ausstellungsräume im Hildebrandhaus © Eva Jünger/Münchner Stadtbibliothek

 

 

 

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